Gut Weissenhof
BauernhofUrlaub auf dem Bauernhof
Der Weissenhof war immer schon ein Bauernhof. Tiere, Felder, Gärten und die Arbeit mit der Natur gehören ganz selbstverständlich dazu. Auch heute noch prägt dieses Hofleben unseren Alltag und begleitet unsere Gäste durch ihren Urlaub am Bauernhof im Salzburger Land. Zwischen Stall, Wiesen und Garten zeigt sich der Weissenhof so, wie er gewachsen ist, bodenständig, lebendig und eng mit der Natur verbunden.


Hofleben, das man spürt
Wenn man am Nachmittag über das Gelände spaziert, hört man nicht nur Hufgetrabe und sanftes Wiehern aus den Stallungen. Vielleicht trifft man Omi im Bauerngarten beim Werkeln oder Seppi am Traktor auf dem Weg zur Heuernte. Omas Garten ist ein klassischer Bauerngarten mit viel Obst und Gemüse, dazwischen leuchten bunte Blumen vom Frühling bis in den späten Herbst. Ein kleines Paradies für Bienen, Schmetterlinge und all die stillen Gartenbewohner.
Nicht nur unsere kleinen Gäste freuen sich über Katzen, Hasen und Hühner. Am Hof ist immer etwas los, es wird gestreichelt, gefüttert und manchmal auch im Stall mitgeholfen. Die Freude ist besonders groß, wenn im Hühnerstall ein frisches Ei gefunden wird.
Damit der Trubel für unsere Tiere nicht zu viel wird, gibt es auch feste Ruhezeiten im Stall. Uns ist wichtig, dass Begegnungen mit Respekt und Rücksicht stattfinden.

Wie alles begann
Vom Bauernhof zum Hotel Gut Weissenhof
Was heute ein familiengeführtes Hotel ist, war ursprünglich ein reiner Bauernhof. Über Generationen hinweg wurde hier nur Landwirtschaft betrieben, Tiere gehalten und mit der Natur gearbeitet. Mit der Zeit ist daraus ein Hotel mit Bauernhof geworden, wie man es heute kennt, mit viel Herz für Gastlichkeit und mit großer Verbundenheit zu seinen Wurzeln.
Ein Hof mit Geschichte

Unser Tiere am Gut Weissenhof
Zwischen Stall, Hotel und Garten ist immer Bewegung. Mal spaziert eine Katze über den Hof, mal hört man das Schnauben der Pferde von der Koppel oder das leise Gackern aus dem Hühnerhaus. Jedes Tier hat hier seinen Platz und gehört zum Leben am Gut Weissenhof.

Zwischen Hof und Alm
Ochsen und kleine Rinder
Am Gut Weissenhof leben rund 15 Ochsen und etwa 8 junge Rinder. In den Wintermonaten sind sie im Stall am Hof untergebracht, dort wo auch unsere Pferde und die anderen Tiere das ganze Jahr über zu Hause sind. Täglich werden sie von unserem Stallteam betreut und mit dem Heu gefüttert, das wir im Sommer von den hofeigenen Wiesen ernten.
Wenn es wärmer wird geht es für die kleine Herde hinauf auf die eigene Weissenhofalm. Dort verbringen sie die Sommermonate auf den weiten Flächen der Gnadenalm, genießen die frischen Almwiesen, liegen in der Sonne oder suchen sich ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen.
Beim Almabtrieb im September kommen sie wieder zurück auf die Heimweide in Radstadt nahe dem Hof. Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sie in den Gut Weissenhof Stall ein, wo sie den Winter verbringen, bis der nächste Almsommer beginnt.
So wechseln sich Alm, Weide und Stall im Rhythmus der Jahreszeiten ab und geben den Tieren ihre vertraute Struktur.



Zeit mit den Pferden
Pferde und Ponys
Pferde haben am Gut Weissenhof schon lange Tradition. Früher waren sie eine wichtige Unterstützung als Zugpferde in der Landwirtschaft, heute begleiten sie den Reitbetrieb und prägen das Leben rund um Stall und Hotel.
Auf unserer Reitanlage leben über 40 Pferde und Ponys, darunter Schulpferde, Einsteller und in den Sommermonaten auch Gastpferde, die sich die Stallungen und die großzügige Reitanlage rund um den Hof teilen. Die Stallungen liegen direkt beim Hotel, man ist ganz nah am Hofgeschehen und wenn man gut hinhört, hört man das leise Schnauben und Wiehern aus dem Stall, Huftraben und das Klappern aus der Sattelkammer.
Der Tag unserer Pferde ist abwechslungsreich gestaltet. Sie werden regelmäßig bewegt, sorgfältig gepflegt und haben dazwischen ausreichend Zeit zur Ruhe. So entsteht ein ruhiger Ablauf, in dem jedes Tier seinen Platz findet und Teil des lebendigen Hofalltags ist.

Zwischen Stall und Garten
Hasen und Hühner am Hof
Hasen und Hühner sorgen rund um den Hof immer wieder für kleine, schöne Begegnungen. Die Hasen leben in den warmen Monaten zwischen Stall und Garten. Tagsüber kommen sie in ihren Auslauf, wo sie sich bewegen, im Gras sitzen oder sich ein schattiges Plätzchen zum Ausruhen suchen. Wenn es kälter wird, ziehen sie in den Stall, wo sie den Winter gut geschützt verbringen.
Der Hühnerstall befindet sich gleich neben dem Sommerquartier der Hasen. Unsere Hühner sind das ganze Jahr über dort zu Hause. Tagsüber dürfen sie in den Auslauf, scharren im Boden und bewegen sich rund um das Hühnerhaus, in der Nacht sind sie sicher im Stall untergebracht. Im Hühnerstall wird täglich gefüttert und nach frischen Eiern geschaut. Manchmal darf auch mitgeholfen werden und die Freude ist groß, wenn im Nest tatsächlich ein Ei liegt. In der Zwischensaison, wenn das Hotel geschlossen ist, erkunden die Hühner das restliche Hofgelände. Besonders gern sind sie dann in Omas Garten unterwegs, wo sie im Boden umgraben und nach Würmern suchen.
Auch für Hasen und Hühner gibt es feste Ruhezeiten, damit sie ungestört bleiben und sich zurückziehen können. So entsteht ein gutes Miteinander, bei dem Nähe möglich ist und Rücksicht genauso dazugehört.



Auf leisen Pfoten
Katzen und Hofhund Bertl
Unsere Katzen streifen rund um den Hof. Mal liegen sie auf der warmen Fensterbank im Stall in der Sonne, mal schlafen sie auf der Wiese vor dem Stall oder streifen leise durch den Garten. Wenn sie gerade Lust darauf haben, lassen sie sich auch gerne mal streicheln. Sie suchen sich ihre Plätze selbst und tauchen immer wieder dort auf, wo gerade Ruhe und ein wenig Wärme zu finden ist.
Auch Bertl, der Hund von Reittrainerin Marinda, ist oft rund um Stall und Reithalle zu sehen und sorgt für fröhliche Begegnungen. Er begleitet den Alltag rund um die Pferde, liegt gerne im Schatten, freut sich, wenn sein Spielzeug für ihn geworfen wird, oder schaut neugierig vorbei, wenn sich etwas tut.
Mal sind sie mitten im Geschehen, mal verschwinden sie für eine Weile auf ihre stillen Plätze. Unsere Katzen und auch Bertl folgen dabei ganz ihrem eigenen Gefühl und zeigen deutlich, wann sie Gesellschaft möchten und wann nicht.


Vom Hof auf den Tisch
Was am Gut Weissenhof aus eigener Landwirtschaft entsteht, findet seinen Weg vom Hof in die Küche. Vom Obst aus dem Garten bis zum Fleisch aus eigener Aufzucht geht es um Herkunft, sorgfältige Verarbeitung und einen achtsamen Umgang mit dem, was der Hof hervorbringt.

Vom Garten in die Küche
Was bei uns so wächst
Rund um den Weissenhof wachsen rund 50 Obstbäume, die über den Sommer und Herbst hinweg reife Früchte tragen. In Omas Garten, als Streuobstbäume rund ums Haus und als Spalierbäume entlang der Stallungen, reifen Kirschen, Marillen, Kriecherl, Äpfel, Birnen und Beeren. Auch am Golfplatz wachsen Zwetschken, die dort Jahr für Jahr gesammelt werden.
Wenn die Früchte erntereif sind, wird gesammelt, gepflückt und sortiert. Dann hilft am Hof jeder mit, wo gerade Hände gebraucht werden. Ein Teil der Ernte wird gleich weiterverarbeitet, ein anderer wird für später vorbereitet und eingelagert. Daraus entstehen Marmeladen, Apfelsaft und hausgemachte Köstlichkeiten, die den Weg vom Garten bis auf den Frühstückstisch und zum Nachmittagskuchen finden. So begleitet der Geschmack der Früchte nicht nur zur Erntezeit, sondern das ganze Jahr über.
Auch Kräuter aus Omas Garten finden ihren Weg in die Küche. Sie wachsen gleich neben dem Haus und werden frisch gepflückt, wenn sie gebraucht werden. Neben Suppen und Gerichten werden sie auch an der Bar für unsere Drinks verwendet und bringen dort feine, frische Aromen ins Glas.



Aus eigener Ernte
Gut Weissenhof Apfelsaft
Wenn im Herbst die Äpfel auf unseren Streuobstwiesen reif sind, beginnt die Erntezeit. Rund um den Weissenhof stehen viele alte Apfelbäume mit unterschiedlichen Sorten, die seit vielen Jahren auf unserem Hof wachsen. Die Streuobstwiesen bieten nicht nur Früchte, sondern auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere und tragen zur Vielfalt in der Natur bei. Viele dieser Bestände sind in der heutigen Zeit selten geworden, weil der Erhalt der alten Bäume Zeit, Pflege und Erfahrung braucht.
Im Spätsommer bis in den Herbst werden die Äpfel nach und nach reif und werden per Hand gesammelt und zur Saftpressung gebracht. Für die schonende Verarbeitung arbeiten wir mit dem regionalen Apfelpressbetrieb „Herzgsell“ aus Altenmarkt zusammen, der unsere hofeigenen Äpfel frisch presst und den Saft abfüllt. So entstehen aus unserer Ernte jedes Jahr rund 800 Liter Apfelsaft. Unser Apfelsaft wird naturtrüb abgefüllt und durch schonende Erhitzung haltbar gemacht. Durch die kurzen Wege vom Baum zur Kelterei und wieder zurück bleibt der Geschmack klar und unverfälscht, ganz ohne Konservierungsstoffe.
Er ist ein fester Bestandteil auf unserem Frühstücksbuffet und wer den Geschmack vom Weissenhof mit nach Hause nehmen möchte, kann den Apfelsaft auch in 5- oder 10-Liter-Boxen an der Rezeption erwerben.



AUS EIGENER LANDWIRTSCHAFT
Fleisch mit Verantwortung
Auch beim Fleisch ist uns wichtig, den ganzen Weg im Blick zu behalten. Unsere Ochsen wachsen bei uns am Hof und auf der Alm auf und sind Teil des landwirtschaftlichen Kreislaufs, der den Gut Weissenhof seit Generationen begleitet. Wenn ein Tier geschlachtet wird, geschieht das mit großem Respekt und mit Verantwortung gegenüber Tier und Natur.
Für uns bedeutet das auch, bewusst mit dem gesamten Tier umzugehen und die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Küche nicht zu trennen. So entsteht ein Kreislauf, in dem Herkunft, Handwerk und Wertschätzung zusammengehören und genau das spürt man auch am Teller.
Auch in der Küche spielt Zeit eine wichtige Rolle, damit aus gutem Fleisch besondere Qualität werden kann.
Weissenhofalm

Die Weissenhofalm liegt auf der Hintergnadenalm, einem Teil der großen Gnadenalm im Salzburger Pongau, auf etwa 1.300 Metern Seehöhe. Diese Almfläche wurde bereits im 17. Jahrhundert in zwei Bereiche aufgeteilt, die Vorder- und die Hintergnadenalm, und jeweils vier umliegenden Bauernhöfen zugeordnet, die ihre Tiere im Sommer dort weiden lassen. Auch der Weissenhof nimmt seit Generationen diesen Platz ein, und die Almhütte gehört historisch zu unserem Hof.
Die Sommermonate verbringen unsere Ochsen auf den weiten Bergwiesen der Hintergnadenalm. Frisches Gras, viel Platz und die ruhige Lage bieten gute Bedingungen für die Tiere. Gleichzeitig trägt die Beweidung dazu bei, dass die Almflächen offen bleiben und ihr vielfältiges Landschaftsbild erhalten wird.
Die Weissenhofalm ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Von hier aus führen Wanderwege zum Johanneswasserfall, zu umliegenden Hütten und Gipfeln. Die Hütte liegt ebenfalls entlang des Kinderthemenwegs „Alles-Alm“. Dieser verbindet mehrere Almen der Gnadenalm miteinander und vermittelt an verschiedenen Stationen Wissenswertes über Almwirtschaft, Landschaft und das Leben der Tiere. So lässt sich die Region nicht nur erwandern, sondern auch besser verstehen.
Auch die Geschichte des Weissenhofs ist eng mit der Alm verbunden. An der Erbauung der Hütten war bereits unser Urgroßvater beteiligt. Bis heute ist die Weissenhofalm ein fester Bestandteil unseres landwirtschaftlichen Jahres und Teil der Geschichte, die den Weissenhof über Generationen hinweg geprägt hat.
