Ihr Urlaub im Gut Weissenhof
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Die Geschichte - Gut Weissenhof

1350

1350 - Der Weissenhof lässt sich bis zum ältesten erhaltenen Urbar der Salzburger Erzbischöfe zurückführen. Das Anwesen wird dabei mit der Bezeichnung „inferius iuxta ripam“, das wurde als „unterhalb beim Ufer“ der Taurach bezeichnet.

Als erster Besitzer dieses Gutes am Ufer der Taurach scheint 1350 bis 1400 ein „Chunradus Albus“ auf. Der Name ist in lateinischer Sprache geschrieben und bedeutet in Übersetzung „Konrad Weiss“. Daraus leitet sich der gebräuchliche Gutsname ab. Die erste Bezeichnung war „DEM WEISSEN SEIN HOF“ und daraus wurde der Gutsname Weissenhof.

1454 1454 kauft Erzbischof Sigmund von Salzburg das Gut, der ihn darauf hin dem Pfleger von Radstadt zur direkten Verfügung gab.
1589 1589 wurde das Wirtschaftsgebäude durch den Salzburger Erzbischof völlig neu errichtet. Da Pläne und Baukosten noch vollständig überliefert sind, lässt sich feststellen, dass dieses Gebäude nach über 400 Jahren gut erhalten und noch immer im ursprünglichen Zustand befindet. In der Zeit als der Weissenhof zur Pflege Radstadt gehörte, hatte er überdies noch die Funktion eines Zehenthofes, bei welchem das Zehentgetreide der Umgebung, hier speziell der Tauracher, Ennswalder, Forstauer und Zaucher Zeche, gesammelt und ausgedroschen wurde.
1695 1695 Am 6. April 1695 wurde das Gut an den bürgerlichen Wirt Matthias Puchsteiner, um den stattlichen Preis von 3.800 Gulden, verkauft. In den Jahren zuvor war das Gut im Besitz der Erzbischöfe. Zu dieser Zeit wurde das Zehentgetreide gedroschen und für den Erzbischof eingelagert. So wurde zum Beispiel im Obergeschoss ein abschließbarer Zehentstadel
samt großer Dreschtenne errichtet.
1807 1807 kam der erste Habersatter Josef in den Besitz des Weissenhofes.
1899 1899 ging der Hof an Josef und Maria Habersatter. So wurde das Wohn- und Wirtschaftgebäude komplett neu renoviert. In der Zeit unseres Urgroßvaters war der Weissenhof Mittelpunkt des großen Wirtschafts-Unternehmens (mit ca. 300 Mitarbeitern), das unter anderem den landwirtschaftlichen Besitz, das Sägewerk Radstadt, Elektrizitätswerk Radstadt, einen Gasthof sowie weitere Unternehmungen umfasste.
  
1943 1943 wurde der Besitz unter den fünf Söhnen aufgeteilt und es kam unser Großvater Rupert Habersatter in den Besitz des landwirtschaftlichen Teils.
  
1959 1959 Übergabe an den Sohn Johann und seiner Frau Maria Habersatter.
Sie führten den Weissenhof bis 1974 als rein landwirtschaftlichen Betrieb mit ca. 100 Stück Vieh.
1974 1974 erfolgte der Neubau des Wohnhauses als Pension Weissenhof. Es konnten damals bereits 50 Gäste untergebracht werden und auch die große Familie mit 6 Kindern und Großeltern übersiedelten in den neuen Hof.
  
1977 1977 Errichtung des für damalige Zeiten sehr modernen Hallenbades.
1981 1981 kam die Tennishalle mit 3 Sandplätzen und Tennisstübchen als Infrastruktur-Erweiterung dazu.
1991 1991 Eröffnung Gutshof Weissenhof
Mit dieser Erweiterung konnte der Weissenhof über 100 Gäste beherbergen. Danach konnte sich der Weissenhof in die 4-Sterne Kategorie einreihen.
1991
1992
1991/1992 wurde der Golfplatz Radstadt eröffnet. Große Teile des Golfplatzes befinden sich auf Grundstücken des Gut Weissenhofs, der Mitinitiator und Gründerhotel dieser, für den Sommer äußerst wichtig, touristischen Einrichtung ist.
1992 1992 wurden im Zuge des Golfplatzbaues auf ca. 12.000m² Forellenteiche angelegt.
Es werden ca. 3.000 – 4.000 Forellen in diesen Teichen gehalten und für die Weissenhof Küche bereitgestellt.
1994 1994 Neubau der Reithalle am Weissenhof mit 20 x 60 m, sowie Stallungen und Außenanlagen. Mit ca. 20 Pferden wurden die Reitschule und der Einstellbetrieb in Angriff genommen
1998 1998 Völlige Umstellungen auf den Reitbetrieb. Es können nun 45 Pferde untergebracht werden. Die Ära der Milchkühe geht in diesem Jahr am Weissenhof zu Ende. Es werden aber ca. 20 Alm-Ochsen noch immer
bei uns gehalten und versorgen die Küche mit eigenem Bio-Rindfleisch.

1999 1999 erfolgte die bislang letzte Übergabe des Weissenhofs an Familie Josef und Regina Habersatter.
2001 2001 Um- und Neubau des gesamten Wellnessbereiches, sowie Erweiterung der Zimmer im Stammhaus.
2003 2003 Neubau der Küche im Gutshof, sowie Neuerrichtung der Speisesäle und Neugestaltung der Hotelhalle.
2004 2004 Errichtung unseres Mitarbeiterhauses mit 27 Wohnungen und Garconnieren.
2005 2005 Zukauf des ehemaligen Fernmeldeamt-Zentrums und Umbau in ein Gewerbehaus. Zurzeit sind 6 verschiedene Gewerbebetriebe und Wohnungen darin untergebracht.
2007 2007 Neueröffnung unserer Residenz mit weiteren 22 Suiten und 4 Hotel-Appartements. Mit dieser Umbaumaßnahme wurde das neue Außenbecken, der Fitnessraum, Restaurants, Kinderkino, Fitnesslounge und Jugendbereiche geschaffen. Ebenso wurden 50 Tiefgaragen-Stellplätze errichtet.
2008 2008 Neukategorisierung des Weissenhofs als 4 Sterne Superior Hotel.
2009 2009 Errichtung und Betriebnahme des neuen Heizwerks mit Mikronetz am Gelände des Gut Weissenhofs. Somit werden nun die 3 Hotelgebäude mit Schwimmbecken (außen und innen), das Mitarbeiterhaus, die Tennishalle und das Gewerbehaus biologisch mit Hackschnitzel geheizt. Es können so 140.000 Liter an Heizöl jährlich eingespart werden.